Batterieheizung

  • Die Anleitung ist ziemlich kryptisch. Da steht nur das der Akku bei tiefen Temperaturen beheizt wird um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auch wenn er nicht geladen wird. Es werden auch Fehlermeldungen beschrieben, z.B. wenn man einsteigt und die Heizung aktiv war soll eine Meldung kommen das der Ladestand u.U. reduziert ist. Ergo wäre sie bei mir noch nicht altiv gewesen, weil ich noch keine Meldung bekommen habe.

  • Meine Batterieheizung steht auch auf Automatik; aber innerhalb von zwei Wochen konnte ich noch nicht einmal feststellen, dass - auch nach 2, 3 Tagen Fahrpause - auch nur irgendwas vom Akkustand abgeknabbert worden wäre.

  • Die Batterieheizung ist folgendermaßen programmiert:


    Beim AC Laden oder Parken aktiviert sich die Batterieheizung bei -10 Grad und heizt bis -5 Grad hoch. Das wird solange durchgeführt bis der Akku eine gewissen Grenze unterschreitet. (ist mir nicht genau bekannt wann)

    Beim DC Laden startet die Batterieheizung bereits bei unter 0 Grad und wärmt bis auf +10 Grad auf.


    VG aus Ansbach

  • Da ab ca. -20 Grad erhebliche Schäden an Lithium-Batterien entstehen können, würde ich nicht empfehlen die Batterieheizung auszuschalten und bei solch extremen Temperaturen und bei mehrtägiger Parkzeit immer dafür sorgen, dass der MX-30 am Stromkabel hängt. Das trifft aber im Prinzip für alle Elektrofahrzeuge zu.

  • Beim AC Laden oder Parken aktiviert sich die Batterieheizung bei -10 Grad und heizt bis -5 Grad hoch.


    Ich finde diesen Temperaturbereich ziemlich dämlich. Da ist sie ja quasi nie aktiv. Ich kann mich nicht erinnern das es Anfang des Jahres mal unter -10°C waren. Wenn die -5°C so wichtig zu sein scheinen, wäre es doch besser wenn er diese Temperatur nicht unterschreitet - also mind. -5°C dauerhaft hält.

  • Ich finde diesen Temperaturbereich ziemlich dämlich. Da ist sie ja quasi nie aktiv. Ich kann mich nicht erinnern das es Anfang des Jahres mal unter -10°C waren. Wenn die -5°C so wichtig zu sein scheinen, wäre es doch besser wenn er diese Temperatur nicht unterschreitet - also mind. -5°C dauerhaft hält.

    Das würde vermutlich schlichtweg zuviel Energie kosten. Ich bin mir gerade nicht 100% sicher, aber ich glaube bei einer Schulung gelesen zu haben, dass die Batterie ca 300 kg wiegt und diese Masse auf Temperatur zu halten ist nicht ganz ohne. Durch das Fahren und Laden steigt aber eh die Temperatur im Akku durch die Entladung. Ein nette Lösung wäre aber sicherlich, wenn man es dem Nutzer überlassen würde, ob er auch über -5 Grad die Batterieheizung nutzen möchte z.B. wenn man das Auto gerade an einem kostenlosen Ladepunkt angeschlossen hat.

  • Ja gut, man muss den Akku ja nicht mittels Höllenfeuer auf 50°C hochheizen. Ich denke der Energiebedarf von -6°C auf -5°C sollte überschaubar sein. Vielleicht in Höhe einer kleinen Glühlampe? Es macht aber m.M.n. keinen Sinn mit einem "temperierten Akku" zu werben, wenn die Temperierung quasi NIE aktiv ist. Die Akkukühlung muss man ja auch jedes mal manuell bestätigen und die Heizung geht erst bei Temperaturen an, wie sie 2x im Jahr auftreten.

  • Ja gut, man muss den Akku ja nicht mittels Höllenfeuer auf 50°C hochheizen. Ich denke der Energiebedarf von -6°C auf -5°C sollte überschaubar sein. Vielleicht in Höhe einer kleinen Glühlampe? Es macht aber m.M.n. keinen Sinn mit einem "temperierten Akku" zu werben, wenn die Temperierung quasi NIE aktiv ist. Die Akkukühlung muss man ja auch jedes mal manuell bestätigen und die Heizung geht erst bei Temperaturen an, wie sie 2x im Jahr auftreten.

    Ich bin kein Physiker aber sowas unterschätzt man schnell. Ich hab mal online nachgerechnet (keine Garantie ob das stimmt) wieviel Energie man aufwenden muss um 300 kg Nickel (behelfsweise genommen) von -6 auf -5 Grad zu erwärmen. Man braucht bei einer Leistung von 222 Watt 10 Minuten. Vielleicht liest ja hier im Forum jemand mit der fit in dieser Materie ist??

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  • Ich hänge hier mal dran, was ich gestern hier in einem anderen Post geschrieben habe:


    Dazu hatte ich heute noch ein anderes Problem: Als ich zuhause losfuhr (das Auto steht in der Garage) bei ca. minus zwei Grad kam die Warnmeldung, dass die Batterie zu kalt sei und ich deshalb keine volle Beschleunigung erzielen kann. Und das, obwohl Batterieheizung auf Automatik steht (bisher aber nie angesprungen ist, habe ich jedenfalls nicht bemerkt, auch nicht auf der App). Ich bin kurz beim nahen Händler vorbeigefahren, der hatte seinen MX-30 über Nacht draußen, aber kein Problem dieser Art. Im Computer hat er nachgeschaut, eine Update etc. etc. war im Mazda-System nicht zu finden.